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Netzbetreiber

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Früher galt Österreich als wahres Paradies für Smartphone- und Handybesitzer, da man wirklich sehr günstig und viel telefonieren konnte. Nachdem “3″ nun Orange übernommen hat, hat sich die Situation in Österreich rasch verändert und hat beobachten können, dass viele Anbieter mit ihren Preisen ordentlich nach oben gegangen sind. Teilweise gibt es nicht einmal mehr Einsteigerpakete, die unter 10 Euro liegen. Genau dieses Szenario beunruhigt die heimische Telekomregulierungsbehörde (RTR).

Teilweise doppelt so teuer
Wenn man die Tarife vor ein paar Jahren mit den jetzigen Tarifen vergleicht, kann man behaupten, dass die Tarife teilweise doppelt so teuer geworden sind und viele Kunden dadurch auch eine unheimliche Preissteigerung erfahren haben. Die Hoffnung auf günstige Tarife darf aber noch nicht aufgegeben werden, da neue virtuelle Netzanbieter schon in den Startlöchern stehen und mit günstigen Tarifen versuchen werden, die Kunden an Land zu ziehen. Dann müssen auch die großen “Player” wahrscheinlich wieder mit ihren Preisen nach unten gehen.

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dreilogo2k

Wir haben schon einige Male über die Netzzusammenführung von Orange und “3″ berichtet. Dahingehend gibt es gute Nachrichten, nachdem es in den letzten Monaten teilweise massive Kritik an der Netzqualität gegeben hat. In einer Aussendung, die gestern veröffentlicht wurde, berichtet ”3″-Chef Jan Trionow darüber, das die Mobilfunknetze nun fertig zusammengeführt seien. Zusätzlich wird das 3-Netz in den kommenden Monaten noch weiter ausgebaut werden. Konkret heißt das, dass sich die Sendestationen um 50 Prozent erhöhen werden. Des Weiteren wird das Netz um die vierte Mobilfunkgeneration LTE erweitert werden. Bis Jahresende 2014 ist eine LTE-Netzabdeckung von über 50 Prozent geplant - Zitat:

Derzeit errichten wir für unsere Kunden eines der modernsten und leistungsfähigsten Netze der Welt, das 2015 mit 98 Prozent Bevölkerungsabdeckung 2G (GSM/GPRS), 3G (UMTS/HSPA) und 4G (LTE) zur Verfügung stellen wird. Dank der hervorragenden 3G-Frequenzausstattung, die wir seit dem Zusammenschluss der beiden Betreiber haben, können wir unseren Kunden auch heute schon ein Netz mit deutlich mehr Kapazität anbieten.”

Auch die Geschäfte laufen nicht schlecht
Offensichtlich machen sich die Synergieeffekte durch die Übernahme von Orange langsam bemerkbar, denn für das Geschäftsjahr 2013 kann “3″ gute Zahlen vermelden. Den Umsatz erhöhte Drei inklusive der Übernahme 2013 im Jahresabstand um 106 Prozent auf 745 Mio. Euro. Der operative Gewinn (EBITDA) stieg um 264 Prozent auf 182 Mio. Euro an. Der Betriebsgewinn (EBIT) erreichte 2013 rund 106 Mio. Euro (2012: 16 Mio. Euro). Für Jan Trionow haben sich damit “die Erwartungen in die Orange-Übernahme erfüllt”. Schließlich konnte auch die Kundenbasis netto um weitere 214.000 Kunden oder 7 Prozent erhöht werden. Insgesamt hat “3″ laut eigenen Angaben nun über 3,428 Mio. Kunden.

 

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Die Tariferhöhung bei der Billig-Marke “Bob” ist anscheinend nicht so spurlos an den Kunden vorbeigegangen, wie sich das A1 vorgestellt hat. Laut neuesten Informationen soll die Beschwerdewelle enorm sein und eine Verdoppelung des Tarifs sei laut Bundeswettbewerbesbehörde auch nicht gerade “kundenfreundlich”. Die Bundeswettbewerbsbehörde will im Moment aber nichts gegen den Preisanstieg unternehmen und lässt die Kunden bluten. Stimmen werden laut, dass eine Fusion von Drei und Orange eigentlich gar nicht abgesegnet werden hätte dürfen und solch ein Verhalten der Netzbetreiber absehbar gewesen wäre. Nur durch die Fusion von Drei und Orange und dem Kauf von Yesss! durch A1 kann der größte Mobilfunkbetreiber die Billigsegmente kontrollieren.

Servicepauschale, aber doch Mehrleistungen
Die drei großen Anbieter in Österreich diskutieren sich im Moment um Kopf und kragen. Die Tarife seinen im Vergleich zu anderen Ländern in der EU immer noch sehr niedrig und man versuche immer mehr Leistung in die Pakete zu integrieren. Von Datendrosselung und Servicepauschale ist aber nie die Rede. Ein sehr günstiger Tarif wird durch eine jährliche Servicepauschale auf einmal nicht mehr so billig und zusätzlich werden noch die Tarife saftig erhöht. Alles in Allem sind die Kunden sehr unzufrieden und lassen dies auch den Netzbetreiber spüren. Viele Alt-Kunden kaufen freie Smartphones und belassen ihren alten Tarif, um immer noch zu Konditionen wie vor 2 Jahren zu telefonieren und zu surfen. Sicherlich einer der besten Wege.

Wie seht ihr das Thema?

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Vor wenigen Tagen hat “Der Standard” die Möglichkeit erhalten, ein Interview mit 3-Chef Jan Trionow zu führen. Wir können hier nicht das komplette Interview wiedergeben, aber was viele derzeitige 3-Kunden und ehemalige Orange-Kunden (und jetzige 3-Kunden) interessiert ist, wann sich die immer wieder auftretenden Netzprobleme endlich legen werden. Vor allem auf der 3-Facebook-Seite lassen genervte Kunden ihrem Unmut freien Lauf. Natürlich wurde der 3-Chef auf diese Problematik angesprochen und hat diese auch in einem gewissen Ausmaß bestätigt – Zitat:

Ja, es gibt momentan Probleme, aber keine großen, massenhaften. Die Zusammenführung des Orange- und ”3″-Netzes ist eine komplexe Sache. Es gibt noch Dinge, die man optimieren muss.

Auf die Frage, ob sich die derzeitige Situation in vermehrten Kündigungen niederschlägt, ist die Antwort eher überraschend – Zitat:

Nein, überhaupt nicht. Wir können eine positive Zwischenbilanz ziehen. Der doppelte Markenwechsel ist sehr gut gelungen. Wir haben die alte Orange und die alte “3″ zu einem neuen Unternehmen zusammengeführt. Wir stellen fest, dass wir sehr treue Bestandskunden haben, aber auch viele Neukunden gewinnen. Was nicht heißt, dass wir die Einzelprobleme der Kunden nicht ernst nehmen und so schnell wie möglich lösen werden.

Zudem sieht Trionow sich mit “3″ immer noch in der Angreiferrolle. Man versuche mit attraktiven Preisen und Angeboten den derzeitigen Marktanteil von 24 Prozent weiter zu steigern. Angesichts des hohen Preises, der für die LTE-Frequenzen gezahlt werden müsse, werde dies künftig aber immer schwieriger – Zitat:

Die Profitabilität der österreichischen Netzbetreiber ist am unteren Ende im europäischen Vergleich. Das ist nichts, was man einfach schlucken kann. Und da auf allen die gleiche Bürde lastet, wird es am Ende im Wettbewerb irgendwann beim Kunden ankommen. Indem man zum Beispiel beim Netz nicht so viel ausbaut, wie man eigentlich hätte machen können, oder indem man nicht so attraktive Preise bieten kann, wie man sonst hätte anbieten können.

Da der Netzausbau aus Sicht der Betreiber auf Grund des Wettbewerbs sicherlich Vorrang hat, wird wohl in Zukunft mit höheren Tarifen zu rechnen sein.

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Die Wogen über die LTE-Frequenzversteigerung wollten sich bei den Mobilfunkbetreibern auch vergangene Woche nicht glätten. Im Wesentlichen geht es darum, dass diese sich über den Tisch gezogen fühlen. Die Mobilfunker werfen der Telekom-Regulierungsbehörde vor, ein intransparentes Verfahren durchgeführt zu haben. So habe man nicht einmal gewusst, ob man Frequenzen überhaupt bekomme. Zudem habe man bereits früher gekaufte Frequenzbänder wieder erwerben müssen. Der Preis sei mit insgesamt knapp über 2 Mrd. Euro deshalb zu hoch und sie fordern Nachverhandlungen. Alle Betreiber behalten sich auch vor, beim Verwaltungsgerichtshof Einspruch gegen den Vergabebescheid zu erheben. Dieser soll bereits auf dem Weg sein. Die Zeit ist aber knapp, denn spätestens vier Wochen nach der Zustellung muss die jeweilige gebotene Summe überwiesen werden.

Die Antwort von Telekom-Regulator Georg Serentschy hinsichtlich einer Nachverhandlung kam postwendend. Demnach sei die Regulierungsbehörde dafür nicht zuständig. Die Netzbetreiber müssten sich an die Regierung, sprich Infrastrukturministerin Doris Bures wenden. Da diese aber momentan mit den Koalitionsverhandlungen ausgelastet sein dürfte und sich zudem beim Budget für die nächsten Jahre ein enormer Sparbedarf ergeben hat, wird die Ministerin wohl nicht auf dieses Geld verzichten wollen oder können. Wir werden die Angelegenheit weiter beobachten.

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Apple News Österreich Mac Speicher Orange, T-Mobile, iPhone, Drei A1

Wenn es nach den großen “Playern” der europäischen Netzbetreibern gehen soll (darunter auch die deutsche Telekom), will man in den nächsten Jahren ein eigenes und länderübergreifendes Mobilfunknetz schaffen, welches in fast allen EU-Staaten zur Verfügung stehen soll. Damit wäre die Länderthematik in der EU endlich aus der Welt geschafft und man müsste sich nicht mehr mit Roaming-Kosten oder ähnlichen Fakten umher schlagen. Für den europäischen Kunden wäre solch ein Netz sicher von Vorteil, dennoch würde dies das Preisgefüge deutlich verändern.

Eigenständige Länder sind das Problem!
Doch so einfach ist das Konzept nicht umzusetzen, da die eigenständigen Staaten und die dazugehörenden Behörden auch noch ein Wort mitzureden haben. So werden die Aufsichtsbehörden sicherlich etwas gegen solch einen Netzverbund haben, da dies die einheimischen Netzbetreiber benachteiligt. Im Angesicht der wachsenden Konkurrenz wird solch ein Netz aber früher oder später notwendig werden, um sich gegen internationale Anbieter wie Google oder auch Facebook durch zu setzen.

Einheitliche Preise sind das Ziel!
Die Medienagentur Reuters hat kurz nach der Veröffentlichung der News schon ein kleines aber feines Dementi über das einheitliche europäische Netz veröffentlicht. So sollen sich die großen Netzbetreiber getroffen haben, um einheitliche Preise in der EU zu erreichen. Diese Preise würden den Kunden zu Gute kommen, da kein großes Preisgefälle zwischen den Staaten mehr bestehen würde. Von einem einheitlichen Netz sei noch lange nicht die Rede. Was man nun glauben kann oder nicht, steht natürlich in den Sternen.

Was sagt ihr? Wäre ein europäisches Netz sinnvoll?

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