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Daten

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Inzwischen ist es bei den Meisten bekannt, dass die EU ab 1. Juli neue Roaming-Tarife verordnet hat, die folgender Maßen ausschauen:

Änderungen:

  • Aktives Roaming pro min: von € 0,420 auf € 0,348
  • Passives Roaming pro min: von € 0,132 auf € 0,096
  • SMS: von € 0,132 auf € 0,108
  • Daten pro MB: neu € 0,84 (bei “3″ übrigens nur 0,59 €)

Orange hält sich genau an diese Vorgaben. Dennoch gibt es durchaus interessante Details, die uns gestern via Mail zugespielt worden sind. So wird eine vom Ausland gesendete MMS 0,84 € kosten und die Taktung beim Datenpaket wird von 100 kB auf 1 kB gesenkt – sicherlich ein Vorteil. Das Daten Cut-Off-Limit von € 60,- gilt ab 27.6.2012 weltweit und nicht nur in den regulierten Zonen. Ansonsten bleibt von der Zoneneinteilung bei den Sprachtarifen fast alles gleich. Die einzige Neuerung ist die Einführung einer „Zone 7“, die Roaming von und zu Satelliten, auf See und in Flugzeugen ermöglicht. Die Preise hierfür sind aber noch nicht bekannt.

Auch bei den Datentarifen gibt es, bis auf die oben genannte Preis- und Taktungsänderung nur eine wichtige, dafür entscheidende Veränderung. Diese betrifft jene Orange-Kunden, die sich öfters in der Schweiz aufhalten bzw. Urlauber sowie Vorarlberger und Tiroler, die im Grenzgebiet zur Schweiz wohnen. 

Bis jetzt ist die Schweiz nämlich beim Datenroaming in Zone 1 gefallen – wurde als so eingestuft wie ein EU-Land. Zu den momentanen zwei Daten-Roaming-Zonen, wurden jetzt aber zwei weitere eingeführt. Das interessante ist, dass es jetzt für die Schweiz eine eigene „Zone 2“ gibt. „Zone 3“ ist für den Rest der Welt (so wie vorher „Zone 2“) und die ebenfalls neue „Zone 4“ gilt für Roaming von und zu Satelliten, auf See und in Flugzeugen.

 

Die Preise sind auch schon durchgesickert und sind für die „Zone 2“ erstaunlich/erschreckend hoch. Pro MB müssen bei einem bevorzugten Partner (Sunrise) 8 €, bei anderen Partnern 12 € pro MB berappt werden. Warum die Schweiz seitens Orange so eine „Sonderstellung“ bekommt, ist uns nicht zugetragen worden.

Auch zu den Roaming-Tarifen für Wertkartenbesitzer haben wir eine neue Preistabelle:

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Mobile Me Warning Apple News Österreich iCloud

Diese Meldung richtet sich an alle MobileMe-Nutzer, die bis jetzt ihre Daten, speziell auf der iDisk, noch gelagert haben. Der Dienst MobileMe wird von Apple in genau 4 Tagen eingestellt. Sollte man bis dahin seine Daten noch nicht gesichert haben, gehen diese unwiderruflich verloren. Apple übernimmt keine Garantie, falls wichtige Daten verloren gehen.

Als Ersatz für iDisk kann man im Moment auf die Lösung von Dropbox zurück greifen. Hier kann man sich kostenloser Speicherplatz in der Cloud anmieten und dann seine Daten teilen. Dropbox bietet sogar eine komplette Systemintegration in OS X Lion und darunter. Ein großer Unterschied zur iDisk ist dank sehr guter Integration nicht feststellbar. Daher empfehlen wir jedem rechtzeitig umzusteigen und die Daten zu sichern.

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Vor drei Wochen ist die Vorratsdatenspeicherung (VDS) in Österreich nun in Kraft getreten. Allgemein wir befürchtet, dass bald die Musik- und Filmindustrie bei Gericht anklopfen wird, um an dieses Daten zu kommen, damit gegen Urheberrechtsverstöße vorgegangen werden kann.

Ein aktuelles Urteil des Europäischen Gerichtshofs, ausgelöst durch eine schwedische Klage von 2009, lässt jetzt genau in diesem Bereich aufhorchen. Es heißt darin nämlich ausdrücklich, dass die Herausgabe von Vorratsdaten zur Identifizierung von Filesharern (in diesem Fall die der Person zugewiesene IP-Adresse) nicht dem aktuellen EU-Recht widerspricht. Dieses Urteil hat zwar noch keine Auswirkungen auf nationales Recht, aber die Unterhaltungsindustrie wird zweifelsohne Druck auf die lokalen Regierungen ausüben, um die Gesetze im jeweiligen Land zu verschärfen.

In Österreich dürfen Vorratsdaten momentan nur dann abgefragt werden, wenn ein mögliches Delikt mit einer Strafandrohung von zwei Jahren vorliegt –  Urheberrechtsverletzungen fallen nicht darunter. Allerdings könnte sich das mit dem äußerst umstrittenen Anti-Piraterie-Handelsabkommen ACTA schnell ändern. Dieses Abkommen, wo die finale Entscheidung über eine Genehmigung Mitte Juni im EU-Parlament fallen wird, sieht nämlich vor, dass Strafverfahren angestrengt werden sollen, wenn eine Urheberrechtsverletzung vorsätzlich und in gewerblichem Ausmaß stattfindet. Ein interessantes Detail ist auch, dass sogar die Beihilfe zu so einem Vergehen bestraft werden soll.

In Deutschland und Tschechien ist die Umsetzung der VDS noch offen, weil sie bei unseren Nachbarn entweder schon wieder gekippt bzw. noch gar nicht beschlossen ist. Es ist daher durchaus interessant, wie dieses Urteil die gesetzliche Grundlage der VDS in diesen Staaten beeinflussen wird.

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Vor einigen Tagen ist in Österreich die Vorratsdatenspeicherung in Kraft getreten. Viele User empfinden es nach wie vor als Eingriff in die Privatsphäre, wenn die IP-Adresse, die E-Mail-Adresse, Telefonnummer etc. quasi dauerhaft gespeichert werden. Die Begründung, dass somit Verbrecher, vornehmlich terroristische Vereinigungen, leichter aufgespürt werden können, halten wir für fadenscheinig. In der Regel ist es so, dass solche Organisationen über die Technik und das Wissen verfügen, sich vor der Vorratsdatenspeicherung zu schützen bzw. sie zu umgehen. Aber gibt es das auch für den Otto-Normal-Verbraucher? In einem gewissen Ausmaß ja! Wir stellen hier ein paar Möglichkeiten vor, wie sich jeder vor ungewollten Zugriffen schützen kann.

Internet:
Hier ist das Gratis-Programm „Tor“ zu empfehlen. Es ermöglicht anonymes Surfen im Internet. Dabei wird vom integrierten Browser (Firefox) der Internetverkehr auf schwer nachvollziehbare Umwege geleitet, indem die Daten über verschiedene Server geschickt werden. Das Bundle gibt es gratis für Windows, Mac OS X aber auch für Linux, BSD und Unix. Einfach downloaden und starten – in unserem Test läuft es reibungslos.

E-Mail:
Es bietet sich die Möglichkeit für Mails, die nicht aufgezeichnet werden sollen, eine Adresse bei einem kleinen Provider zuzulegen, da nur jene Anbieter zur Aufzeichnung verpflichtet sind, wo der Jahresumsatz höher als 277.000 Euro liegt. In Österreich fallen, laut Arge Daten, nur ca. die Hälfte der 300 Provider unter die Aufzeichnungspflicht. Also durchaus eine realistische Möglichkeit sich zu schützen.

SMS/MMS:
Hier ist es sicherlich am einfachsten die Vorratsdatenspeicherung zu umgehen. Mit Apps wie WhatsApp oder iMessage bzw. Messages am Mac ist dies sehr leicht möglich und für jeden User anwendbar. Einziger Nachteil ist, dass das Gegenüber auch über diese Möglichkeit verfügen muss.

Telefonieren:
Auch hier gestaltet sich die Angelegenheit recht einfach. Mittels z.B. Skype, Viber oder FaceTime hat die Vorratsdatenspeicherung keine Chance. Vertragslose Wertkartenhandys sind natürlich auch noch eine Möglichkeit.

Wer also nicht ständig überwacht werden will, hat in jedem Kommunikationsbereich eine Variante, mit der er sich schützen kann.

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Die Cloud-Lösungen verschiedener Hersteller werden immer umfangreicher und besser zugänglicher gemacht. Nun haben sich Sicherheitsexperten den Cloud-Dienst von Apple etwas näher angeschaut. Auf den ersten Blick kann man sagen, dass der Dienst sehr sicher ist, da die meisten Übertragungen verschlüsselt stattfinden und nicht so einfach auszulesen sind. Weiters ist der Zugriff in die Cloud auch verschlüsselt. Doch sollte man mit dem Umgang von sensiblen Daten und dem Internet immer Vorsicht walten lassen .

Hauptschlüssel ermöglicht Zugriff!
Doch ein kleines Manko der iCloud wurde durch die Recherchen bekannt! Apple hat für jeden Account einen Hauptschlüssel und kann daher die verschlüsselten Daten die auf der iCloud liegen auslesen. Laut Sicherheitsexperten ist dieser Fakt als “bedenklich” einzustufen, da alle Daten, Kontakte und Mails von Apple ausgelesen werden können. Ob Apple dies wirklich macht kann natürlich nicht nachvollzogen werden. Bis jetzt gibt es noch keine Hinweise darauf, dass Apple die Daten in irgendeiner Form analysiert oder ausliest.

Dennoch sollte man sich dreimal überlegen, welche Daten man in die Cloud spielt und welche nicht! Dies gilt natürlich nicht nur für die iCloud sondern auch für andere Clouddienste wie Dropbox.

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iPhone Teaser für NFC Mac News iPhone 4S

Nun dürften alle “EU-Bewohner” aufatmen, denn das Datemroaming wird genau auf den Sommer hin wieder gesenkt. Dies liegt einem EU-Beschluss zu Grunde, der die Kosten von Datenroaming im Ausland regeln soll. Demnach soll das Megabyte nur noch max. 50 Cent im Ausland kosten. Auch die Telefonie wurde etwas angepasst. Sie wird auf nur noch 25 Cent pro aktiver Minute veranschlagt. Das aktive SMS soll ab Juli dann nur noch 0,08 Cent kosten.

Ab 2016 überhaupt kein Roaming mehr!
Wenn man der EU glauben soll, wird es ab Juli 2016 überhaupt kein Roaming mehr geben. Ab diesen Zeitpunkt sollen alle Gespräche die gleichen Kosten aufweisen wie im Inland. Wenn man also im Inland einen teuren Tarif hat, wird dieser auch im Ausland angewandt. Natürlich gilt dies auch für günstige Tarife. Somit wäre die EU eine einheitliche Zone für Telefonie und Internetzugang. Zusätzlich soll es auch möglich sein sich kostenfrei in andere Netze (also nicht Partnernetze) einzuwählen.

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