Apple stellt 13″-MacBook Pro mit Retina Display, neuen Mac mini, neuen iMac, iPad 4, iPad mini und iBooks- sowie iBooks Author-Updates vor

Das Apple Special Event Oktober ist nun zu Ende und es wurden viele neue Produkte vorgestellt, darunter nicht nur Macs, sondern auch neue iPads.

Neues 13-Zoll-MacBook Pro mit Retina Display

Das 13-Zoll-MacBook Pro mit Retina Display ist nun auch ein Teil der Familie der MacBook Pros. Es hat ein Retina Display mit einer Auflösung von 2560 x 1600, also mehr als vier Millionen Pixel, einen 2,5 GHz-Dual-Core-Intel Core-i5-Prozessor, 8 GB RAM und kommt in zwei Konfigurationen: Das eine hat einen 128 GB-Flash-Speicher, das andere einen mit 256 GB. Es ist nur 1,9 cm hoch und wiegt 1,62 kg. Weiters verfügt das neue MacBook Pro mit Retina Display über eine 720p-FaceTime HD-Kamera sowie über dieselben Anschlüsse wie auch der große 15-Zoll-Bruder, was auch für die Akkulaufzeit gilt. Das billige Modell kostet € 1699, das teurere € 1999. Beide sind ab heute erhältlich.

Neuer Mac mini

Der neue Mac mini bietet einen verbesserten Prozessor. Das Einsteigermodell hat einen 2,5 GHz-Dual-Core-Intel Core i5-Prozessor, das teurere sogar einen 2,6 GHz-Quad-Core-Intel Core i7. Durch RAM-Module, die bis zu 1600 MHz haben können, ist der Mac mini schneller als je zuvor. Durch Intel HD Graphics 4000 bringt er mehr Leistung als das vorherige Modell. Des Weiteren gibt es eine neue Technologie, die sich „Fusion Drive“ nennt. Es vereint einen Flash-Speicher mit einer HDD, sodass man sich keine Sorgen über den Speicherplatz machen braucht, während man die Vorzüge des Flash-Speichers genießt. Der integrierte Flash-Speicher sichert das Betriebssystem sowie häufig verwendete Programme und Dateien. Alles weitere wird auf einer HDD abgelegt. Dadurch ist der Mac verdammt schnell und als Nutzer selbst sieht man jedoch nur ein einziges Laufwerk, da das Betriebssystem den Rest im Hintergrund erledigt. Zu haben ist das kleine Ding ab heute für € 599 bzw. € 699.

Neuer, dünnerer iMac

Der neue iMac ist wesentlich dünner als sein Vorgänger und bietet einige Neuerungen. Das Display ist viel dünner als das des Vorgängers, da dünneres Glas zum Einsatz kommt und es keinen Abstand zwischen Front-Panel und Display selbst mehr gibt. Weiters spiegelt es zu 75 % weniger. Die neuen Modelle bieten neue Prozessoren: 2,7 GHz-, 2,9 GHz- und 3,2 GHz-Quad-Core-Intel Core i7. Unterstützt wird bis zu 1600 MHz Taktung beim RAM. Die Grafikkarten sind ebenfalls nicht verschont geblieben: Nun kommen statt AMD- NVIDIA-Grafikkarten zum Einsatz, nämlich die NVIDIA GeForce GT 640, 650M, 660M bzw. die GTX 675MX. Wie der Mac mini, bietet der iMac Fusion Drive mit einem Flash-Speicher und einer HDD. Der Flash-Speicher kann bis zu 768 GB groß sein, die HDD bis 3 TB. Eine 720p-FaceTime HD-Kamera lässt alles gestochen scharf aussehen. Ein optisches Laufwerk ist nicht mehr integriert, aber ein externes von Apple über USB anschließbar. Das 21,5-Zoll-Modell ist ab November verfügbar. Das 27-Zoll-Modell ab Dezember.

iPad 4. Generation

Das iPad 4, offiziell iPad 4. Generation, bietet einen A6X-Chip, der im iPhone 5 zu finden ist und doppelt so viel Leistung liefert, wie der alte A5. Zudem gibt es eine FaceTime HD-Kamera vorne und eine erweiterte LTE-Unterstützung, die für Deutschland bzw. die Deutsche Telekom nützlich ist, nicht jedoch in Österreich oder der Schweiz, zumindest noch nicht sowie doppelt so schnelles WLAN. Es ist eigentlich ein sehr kleines Update, also eher ein Feinschliff als eine neue Platte. Einen Lightning-Anschluss hat es, wie erwartet, nun auch. Die Preise bleiben gleich.

iPad Mini

Das iPad mini ist nun eine neue Produktkategorie bzw. Unterkategorie des iPads. Es besitzt ein 7,9-Zoll-Display mit einer Auflösung von 1024 x 768, wie damals das iPad 2. So ist gewährleistet, dass alle Apps weiterhin funktionieren und nicht speziell angepasst werden müssen. Der Rand des Rahmens ist wesentlich dünner geworden. Es ist ganze 53 % leichter als das iPad 4. Der A5-Chip sorgt für richtig viel Leistung, auch wenn es kein A6-Chip ist, vermutlich aus Kostengründen. Eine 10-Stunden-Akkulaufzeit gewährleistet die ganztägige Verwendung. WLAN ist wie beim iPad 4 doppelt so schnell. Durch LTE können Webseiten und Co. schneller geladen werden, sofern man das Wi-Fi + Cellular-Modell hat und . Der Lightning-Anschluss darf natürlich auch hier nicht fehlen. Das iPad mini mit Wi-Fi ist ab dem 26. Oktober in vielen Ländern, darunter Österreich, Deutschland und die Schweiz, vorbestellbar. Das Wi-Fi + Cellular-Modell kommt im November. Ein spezielles Smart Cover für das iPad mini gibt es ebenfalls.

Software-Updates

iBooks 3.0 und ein Update für iBooks Author wird ab heute verfügbar sein. iBooks 3.0 bringt einige kleine Verbesserungen, wie z.B. ein durchgehendes Scrollen bei Büchern, Buch-Updates sowie eine bessere Integration von Büchern in der Cloud. Die Bücher erscheinen nun im Bücherregal und können durch ein Tippen heruntergeladen werden. iBooks Author bietet weitere Funktionen für Autoren.